Herbolzheim - Freiburg (38 km)

Heute haben wir uns voll motiviert auf die Fahrt nach Freiburg gemacht, Thomas Fahrrad war wieder startklar und wir hatten eine Strecke mit nur 38 Kilometern vor uns. Wir konnten uns allerdings noch für den guten Werkstatttip von der Rezeptionistin erkenntlich zeigen, heute hatte sie wenig Luft auf ihren Fahrrad und hat uns um eine Fahrradpumpe gebeten. Thomas hat ihr noch das Rad aufgepumpt und dann sind wir gestartet.

 
Es war wieder eine Paradestrecke, guter Untergrund und viele Schattenplätze. Nur auf den letzten Kilometern, kurz vor Freiburg, war wieder Split oder Kies auf den Weg gebracht worden. Das fährt sich einfach nur schlechter. Jedes Teilchen ist ein kleiner Stopper, man braucht einfach mehr Kraft zum Fahren und Kosten verursacht das ja sicherlich auch, das Geld kann man besser verwenden.

Man freut sich, wenn man noch Wasser sieht, an manchen Stellen war nur noch so wenig, dass die Störche sich ansammelten und alles herauspickten, was nicht mehr wegkam.

Hier waren im Flussbett nur noch Steine zu sehen und selbst die waren total trocken.
Unser Hotel liegt etwas außerhalb vom Zentrum, was aber nicht so tragisch ist, weil die Straßenbahnhaltestelle gleich nebendran ist, es ist eine sehr gute Verbindung. Hier bewährt sich wieder das Deutschlandticket. Wir hatten unser erstes Hotel storniert, obwohl es ein Schwimmbad hat, da mir die Klimaanlage einfach wichtiger ist. Ärgerlich ist nur, dasss die Klimaanlage hier nicht richtig funktioniert, es ging in unserem Zimmer nicht unter 27 Grad. Wir haben ein neues Zimmer im Erdgeschoss bekommen, dass ist schon mal 3 Grad kälter und das Fenster wurde aufgeschlossen, so dass wir es in der Nacht richtig öffnen können. Wir haben Glück, dass es in der Nacht nur 15 Grad sind, so können wir das Zimmer mal runterkühlen.

Abends sind wir in die Altstadt gefahren und das hat sich wirklich gelohnt. Von Weinfest bis zu urgemütlichen Gaststätten und kleine Weinrestaurants war alles da. Hier lebt die Stadt am Abend noch mal richtig auf, einige setzen sich an die Bächle. Das sind kleine Wassserläufe die durch die Altstadt führen. Jetzt waren sie leider ohne Wasser, die Leute haben es sich trotzdem dort bequem gemacht und ihren Wein und ihren Proviant genossen. 
 
Morgen werden wir uns die Stadt noch einmal in aller Ruhe ansehen und sicherlich noch einiges entdecken.
 

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