Konstanz

Da es in Konstanz  sehr heiß war, haben wir gleich am Morgen einen Spaziergang am Wasser zum Hörnle gemacht. Zu dieser Zeit waren schon viele Jogger und Hundebesitzer unterwegs.

Hier habe ich auch den größten Hühnergott gefunden, nur Thomas hat sich geweigert, ihn mitzunehmen.

Aber auch andere Leute haben hier die Liebe zu Steinen entdeckt. Sie stapeln sie zu anspruchsvollen Skulpturen und man fragt sich, wie sie es schaffen, dass Steine mit nur einer Spitze Auflagefläche auf andere Steine halten.


Auf dem Weg konnte man natürlich auch schöne Villen sehen. Aber zumindest bis zum Strandbad, konnte man ungehindert am Wasser langlaufen. Sonst kommt es ja leider auch oft vor, dass Grundstücke bis ans Wasser ranreichen und somit den Zugang der anderen zum Wasser versperren.

Wir haben ja meistens auch die Tischtenniskellen dabei. Im Strandbad haben wir, die gebogene Platte entdeckt. So richtig konnten wir damit nichts anfangen, aber wir haben einfach mal probiert, darauf zu spielen. Das ging natürlich nicht so richtig. Ein Mann hat unsere fragende Blicke und missglückten Versuche gesehen und hat uns dann aufgeklärt. Dies ist eine Platte auf der man mit einem Fußball spielt. Oben haben wir dann noch richtige Platten entdeckt und sind einfach ein paar Schritte weiter gezogen.
Da der Zeppelin in Friedrichshafen erfunden wurde, kann man noch heute mit einem Zeppelin über den Bodensee fliegen. Also mein Ding wäre es nicht, da bin ich lieber mit dem Rad unterwegs und schaue halt mal von unten nach oben, wenn etwas in der Luft interessant ist.

Auf dem Rückweg hat Thomas festgestellt, dass seine Brillengestell gebrochen ist. Also sind wir noch mal in Konstanz reingelaufen, um zu den Optiker Krass zu gehen, in der Hoffnung, dass sie helfen, dass Gestell zu kleben. Und wieder hatten wir Glück, Krass ist als Optikgeschäft einfach unschlagbar im Service. Die junge Angestellte suchte für Thomas ein neues Gestell raus, hat die Gläser auf die Größe geschliffen und in einer halben Stunde hatte Thomas kostenlos eine neue Brille. Selbst das Trinkgeld wollte sie nicht nehmen, sie sagte, wir sollen Berlin grüßen, hier ein Eis essen und den Tag genießen, was wir auch gemacht haben. Ein großer Dankeschön an die tolle Mitarbeiterin bei Krass.

Wir sind noch kurz durch die Straßen gegangen und dann haben wir eine Ruhepause eingelegt. So richtig hat es uns erst wieder am Abend rausgezogen.

Heute wollten wir unbedingt den Sonnenaufgang sehen. Wir sind am Ufer in Richtung Schweizer Grenze gelaufen. Es war ein wunderschöner Spaziergang, den wir sehr genossen haben. 

Wir sind dann noch in der Altstadt durch enge Gassen gelaufen. Thomas sagte, es sei wie die Alfama am Bodensee und richtig man hätte denken können man läuft in Lisabon durch die Alfama. Jetzt waren wir gut bettreif, doch ein paar Minuten auf dem Balkon mussten dannn doch noch sein. Es war eine wirklich schöne Zeit in Konstanz.Ein Dankeschön an Chiristine, dass sie uns ihre Wohnung überlassen hat. Wir haben beschlossen am Sonntag abzureisen und dann mit dem Rad anstatt mit der Bahn nach Singen zu fahren. So haben wir zwar noch den Vormittag in Konstanz, können aber entspannt noch ein paar Kilometer mit dem Rad zurücklegen. So ist auf jeden Fall der Plan. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Vorbereitung

Braunschweig - Münster (Zug + 5 km)

Koblenz - Oberwesel (47 km)