Ruhetag Straßburg

Nachdem wir ausgeschlafen und gemütlich gefrühstückt haben, stand ein Spaziergang zum Europaparlament auf dem Programm. Wir wollten den unbedingt am Vormittag machen, bevor die Hitze ihren Höchststand erreicht. Das Gebäude hätten wir gerne auch von innen besichtigt, aber ich hatte meinen Ausweis nicht mit. Auch von außen hat es uns sehr gut gefallen, sodass sich der Spaziergang auf jeden Fall gelohnt hat. 

Die Gebäude sahen in ihrer Kombination stimmig aus, ergaben ein sehr schönes Bild. 

Auf dem Rückweg sind wir noch am arte-Gebäude vorbeigekommen, aber hier waren Besucher, zumindestend die die nicht angemeldet waren, nicht erwünscht. Gut dann nehmen wir uns eben eine Zeitschrift und machen uns wieder auf den Weg, dachte sich mein Thomas und tat es dann auch. Ich bin sicher, die waren auch nicht für die unerwünschten Besucher gedacht, was meinen Thomas nicht sonderlich störte. 

Den Rückweg sind wir hauptsächlich am Wasser langgelaufen und haben dort schöne Villen und interessante Gebäude gesehen. 

Da die Hitze immer mehr zunahm, waren wir froh wieder am Hotel zu sein. Im klimatisierten Hotelzimmer sind wir sehr schnell in unser Mittagskoma gefallen und haben uns erst am Nachmittag wieder auf den Weg gemacht. Jetzt wollten wir Tischtennis spielen. Die Tischtennisplatte war nicht nur sehr niedrig, was wir auch verkraften, da wir ja auch nicht sehr groß sind und inzwischen auch immer kleiner werden, es war auch verdammt heiß. So wurde aus der großen Tischtennisrunde ein verzweifelter Versuch von 10 Minuten sich trotz stechender Hitze und Sonne auf das Spiel zu konzentrieren. Völlig überhitzt haben wir das Spiel abgebrochen und den Rückzug zum Hotel angetreten.

Aber so schnell geben wir nicht auf, am Abend haben wir unsere tradionelle Erkundungsrunde angetreten. Was man sich in Straßburg unbedingt ansehen muss ist der Bahnhof. Von außen sieht er aus, wie ein interessantes Glasoval, aber wenn man reingeht, sieht man, dass das Glasoval gekonnt um den historischen Teil herumgebaut wurde.

Dann sind wir ins Quartier de La Petite France gelaufen, das sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man sich in Straßburg aufhält. Man läuft am Wasser durch enge historische Straßen und kann hier gute elsässische Küche genießen und gemütlich sitzend dem Treiben zu sehen.

Oder man schlängelt sich einfach durch dieses Viertel am Wasser entlang und über die vielen kleinen Brücken und bestaunt die schönen Gebäude mit ihren interessanten und überraschenden Details.

Auch hier sieht es am schönsten aus, wenn in den Abendstunden langsam die Sonne untergeht. Es sieht fast so aus als ob sich die Sonne noch ein wenig Zeit nimmt, die schönsten Stellen noch einmal anzustrahlen.

Auf einem Platz haben sich die Leute an Blasmusik erfreut, für mich immer etwas gewöhnungsbedürftig, konnte Thoms sofort die Lieder ausmachen, die gespielt wurden. 

Als Abschluss durfte natürlich die Kathedrale im Abendlicht nicht fehlen, schließlich haben wir sie gestern nur kurz gesehen, da gerade der extreme Regen einsetzte als wir dort waren.

 


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