Die Vorbereitungen für unsere Rheintour stehen. Thomas hat wie immer die Strecke gut geplant und für mich, so weit es geht, auf eben Wegen langgeführt. Für die wenigen Berge oder Hügelchen werde ich mir genügend Luft beim Fahren sparen, um richtig fluchen zu können. Die ersten 2 Tage verlaufen sehr gemütlich, wir fahren zunächst mit dem Zug nach Münster und das mit einem Zwischenstopp in Braunschweig. Münster wollten wir unbedingt noch einmal in der Tour haben, da ich 2003 nur das Krankenhaus von Münster und nichts von dem Ort gesehen habe. Jetzt wollen wir die Stadtbesichtung gebührlich nachholen. Aber nach 2 Tagen Münster ist es an der Zeit, dann geht's auf die Räder und von Nord nach Süd den Rhein entlang. Wir freuen uns beide schon, obwohl ich mir sicher bin, dass irgendwann auch mal ein Tag kommt, wo man sich fragt, wer auf die blöde Idee gekommen ist. Aber unsere Erfahrung von mehr als 500 Tage gemeinsame Reisen auf dem Rad zeigen uns, die schlechten Moment...
Braunschweig hat uns gut gefallen, gerne wären wir noch ein wenig geblieben. Aber heute geht es nach Münster, darauf freue ich mich schon die ganze Zeit, also wird es auf jeden Fall schön. Da wussten wir auch noch nicht, was der Tag für uns bereithält. Dass die Bahn auch Mädchentage macht, um mehr Mädchen in die Ausbildung zu bekommen ist bekannt, aber heute war der Tag des bekloppten Fahrgastes. Die sind dann auch zahlreich erschienen und haben wieder einmal gezeigt, dass es das Zugpersonal wirklich nicht leicht hat. Die Bahnfahrt war somit unterhaltsam mit Phasen des Fremdschämens gespickt. Unsere freudige Erwartung auf Münster wurde am Bahnhof erheblich gebremst. Das Bahnhöfe nicht immer schön sind, ist jedem bekannt, aber das hätten wir wirklich nicht erwartet. Gut man kann ja schon mal zum Hotel gehen, haben wir beschlossen, weil wir sehr früh dran waren und haben schon mal online eingecheckt. Das Hotel lag hinter dem Bahnhof. Die Straße in der das Hot...
Heute hat sich mal wieder gezeigt, dass es nicht nur auf die Kilometer ankommt. 47 Kilometer sind eigentlich kein Hit, aber Hitze und Anstiege können ganz schön Kraft saugen. Aber die schöne Landschaft am Rhein motieviert immer wieder. Was es am Rhein in Masse gibt, sind Burgen. Hier können nicht nur Weinliebhaber, sondern auch Fans von Burgen auf ihre Kosten kommen. Was für Radfahrer manchmal ein Problem ist, dass die Orte oft durch die Bahnlinie abgeschnitten sind. Man muss unter Umständen erst lange fahren, um über die Bahnlinie zu kommen. Was an heißen Tagen schon ein Problem werden kann, wenn man Nachschub an Getränken braucht. Wir sind in Rhens reingefahren, um auch mal etwas Kaltes zu trinken und eine Toilette zu finden. Die Toiletten waren zu, ok, dann geht es eben weiter. Immerhin ist der Ort schön anzusehen. Obwohl der Rheinradweg stark befahren, war man hier mit Sanitäranlagen recht sparsam. Somit erfordert der Radweg nicht nur Fitness, sondern Körperb...
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