Titisee/Neustadt - Donaueschingen (Zug + 23 km)

Um die stärkste Steigung zu umgehen, sind wir zwei Stationen mit dem Zug gefahren. In Löffingen haben wir unsere Fahrradtour begonnen. Auch hier gab es natürlich ein paar Steigungen, aber immerhin waren es nur noch 23 Kilometer.  

Die Tagesstrecke an sich war schön, es ging konsequent hoch und runter, runter und hoch.  
Wir sind immer wieder in Orte reingefahren, um sie zu besichtigen und an schönen Stellen haben wir Pausen eingelegt. 
Manchmal konnte man einfach nur noch schieben. Die Tour war auch ein ständiger Wechsel von auf dem Rad und am Rad zum Schieben. Aber wir haben uns tapfer voran gearbeitet. Man hat schon gemerkt, dass wir schon einige Kilometer gefahren sind, am Anfang hätten wir bestimmt wesentlich mehr schieben müssen. 
Unterwegs war das Alpenpanorama abgebildet. Leider war die Sicht nicht so gut, dass man die Alpen sehen konnte. 
Wir kamen an einer römischen Siedlung vorbei. Dort gab es ein Museum und einige Ausstellungsobjekte zu besichtigen. 
In Donaueschingen war es gar nicht so einfach zum Hotel zu gelangen. Der Radweg, den wir nehmen wollten, war gesperrt und die Ausweichstrecke wieder schön bergig. Aber zumindestens war es nicht mehr weit. 

Das Hotel war schon eigenartig. In der Rezeption saß ein junger Mann, stocksteif und dienstbeflissen. Wir mussten beide Ausweise zeigen, als ich dran war, hat er intensiv das Foto mit mir abgeglichen und das Foto im Pass war aktuell, also nicht dass man denken konnte, es ist die ältere Schweser angereist. Er gab uns dann den Schlüssel für Garage 4, damit wir die Räder abstellen können. Garage 4 bis 6 war aber eins, es gab nur 4 Türen. Egal auch Tor 4 war nicht verschlossen. Unser Zimmer war noch nicht fertig, aber wen wunders, es sollte genau Punkt 15 Uhr fertig werden, auf keinen Fall eine Minute früher.  

So hatten wir Gelegenheit, das kuriose Parkschild am Hotel zu lesen. Maximal 15 Minuten parken, ab 16. Minuten wird abgschleppt. Das nennen wir mal konsequent. 
Die Donauquelle ist in Donaueschingen natürlich auch dokumentiert und wir von vielen Touristen besucht. Wie sind am Abend auch noch einmal dort gewesen. Wir haben allerdings den Zug genommen, noch einmal wollten wir heute nicht mehr bergauf fahren. Das sind Momente, in denen ich das Deutschlandticket liebe. 


 

 

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