Tuttlingen - Konstanz (Zug + 17 km)
Die Strecke nach Konstanz haben wir geteilt, weil sie zu lang und zu bergig war. Deshalb sind wir mit dem Rad nach Immingen gefahren und den Rest mit dem Zug. Nach Immingen gab es zwei Wege - Weg 1 mit 8% Steigung, der war natürlich sofort raus, wir haben Weg 2 an der Donau gewählt und das war auch gut so, der ist nämlich eben.
Unterwegs sind wir an eine Rennstrecke für Modelautos vorbeitgekommen, dort hat gerade jemand mit seinem Auto trainiert. Wir kamen ins Gespräch und konnten noch eine Weile zusehen. Die Rennstrecke wäre bestimmt ein Traum von so manchen Modelautobegeisterten.
Die große Überraschung in Immingengibt es keinen Fahrstuhl. Wir mussten die Räder abladen und alles die Treppe runterschleppen und dann wieder rauf. Bei uns geht es ja noch, es kostet einfach nur etwas Kraft und Zeit, aber wie machen es Rollstuhlfahrer.
Auf dem Bahnhof in Immingen sind wir ausgerechnet in dem Wagon eingestiegen, in dem schon die meisten Räder waren. Wir haben ein Rad noch nach vorne durchgeschoben und dann ging es auch ganz gut. Wir hatten eh Glück, da wir erst an der Endstation ausgestiegen sind.
In Konstanz haben wir gleich am See ein Picknick eingelegt, Proviant hatten wir ja genügend. Dann noch ein kleiner Rundgang durch die Stadt, was aber mit den Rädern nicht so toll war, dazu ist Konstanz einfach zu überlaufen. Aber einen Kaffee haben wir dann doch noch getrunken, bevor wir zu der Wohnung von Christine gefahren sind.
In Chirstines Haus gibt es sogar einen Fahrradkeller, so konnten wir die Räder sicher unterstellen.
Wir sind am ersten Abend sind wir fast nur am Wasser langgelaufen. Viele halten sich am Wasser auf - baden, trinken Wein und Bier am Ufer oder halten sich in einer der zahlreichen Gaststätten am Wasser auf.
Die Imperia ist inzwischen ein Wahrzeichen von Konstanz geworden und hat im Hafen fast die Funktion eines Leuchtturms, da fast alle Fähren dort hin fahren.








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