Worms - Speyer (49 km)

Radtouren sind einfach so schön, weil sich am Wegesrand einfach viele schöne Erlebnisse und Begegnungen ergeben. Wir haben an einem Tor Theater im Busch gelesen. Als wir noch neugierig einige Plakate angesehen haben, kam ein Mitglied vom Theaterverein und lud uns ein, das Theater zu besichtigen und hat uns etwas über die Geschichte und das Programm erzählt. Das Theater besteht seit 50 Jahren und wurde von einem Ort aufgebaut, der nur 1.500 Einwohner hat, das ist schon beeindruckend. 

Kurz vor Ludwigshafen querten wir die Rheinbrücke Frankenthal. Diese Brücke hat Thomas schon während seiner Zeit in Stuttgart bei der Straßenbauverwaltung Baden-Württemberg geprüft. Das war vor ca. 35 Jahren, bis heute haben sich sicherlich beide verändert, die Brücke und auch mein Thomas so manchen Riss bekommen, aber beide noch standfest und liebenswert.

Eine Besonderheit dieser Brücke ist es, dass sich der Radweg zwischen den Überbauten befindet. 
In der Landschaft sah es schon irre aus, als Gas abgefackelt wurde. Es sah ein wenig aus wie die olympische  Fackel, die bereit war, übernommen zu werden.  
Auf dem Gelände eines Seglervereins haben wir uns selbstständig eingeladen auf einer Bank unserer Mittag einzunehmen. 
Thomas prüft unterwegs die Brücken und ich prüfe, wie es mit dem Mais aussieht. Es sah nicht so gut aus, also gibt es keinen als Wegzerrung. Aber das ist auch besser, die Landwirt haben dieses Jahr eh zu kämpfen. 
Abends sind wir durch Speyer gelaufen, es ist eine Stadt, die viel zu bieten hat, es macht Spaß durch die Straßen zu wandeln. Interessante historische Gebäude und viele Gelegenheiten lecker zu essen. Die Restaurants sind abwechslungsreich und bieten für jeden Geschmack etwas. Da haben wir uns auch nicht lange bitten lassen und sehr gut asiatisch gegessen. 

 

 

Auf dem letzten Teil der Strecke wurde in jedem Ort am Dom gebaut, so auch in Speyer. Aber auch hier war der Dom sehr beeindruckend.

 

Wenn man vor dem Eingang steht, kommt man sich schon winzig vor, was ja wohl auch das Ziel von diesen gewaltigen Bauten war. 
Aber auch mit den Blumentöpfen lässt sich Speyer nicht lumpen. Für uns sind sie gerade groß genug für einen Geburtstagsgruß an Martina. 

Die  Pilgerstatur weist auf den Jacobsweg hin und gliedert sich gut in den historischen Kern ein. Uns hat es richtig Spaß gemacht, auf Nahrungssuche durch Speyer zu laufen. Es gibt viele Restaurants, die sehr gerne von den Einheimischen und Touristen angenommen werden. 

Auch wir haben mit einem sehr guten Essen den Abend in Speyer ausklingen lassen.
 

  

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