Ruhetage in Köln

Der erste Ruhetag ist Waschtag, ab und zu waschen wir auch mal im Hotel was durch, aber hier hat sich der Waschsalon angeboten. Rein mit dem Zeug und nach 45 Minuten Nichtstun ist alles vergessen. 

Maximal noch die Leine gespannt und im Hotelzimmer die Wäsche richtig trocknen lassen. 
Bei der Reinfahrt in Köln haben wir die Seilbahn entdeckt. Während ich das komentierte mit schön, wollte Thomas unbedingt mit der Seilbahn fahren. 

Wow, das ist wirklich nicht mein Ding, aber ich wolte Thomas auch nicht den Spaß verderben. Und Spaß hatte er, sicherlich am schönen Ausblick, aber auch daran wie ich mich versuchte irgendwo festzuklammern. 

Bei jeden Pfosten hatte ich das Gefühl, die Gondel schafft es nicht daran vorbei. Ich musste an den Hund denken, der in eine Gondel vor uns rein musste. Als wir unten waren, fragte ich die Leute, wie der Hund es überstanden hat. Sie sagten, er habe sich einfach auf den Boden gelegt, da konnte er nicht rausschauen. Vielleicht hätte ich das auch machen sollen. 

Nachdem wir gesund wieder den Boden erreicht haben, sind wir durch einen Park wieder in Richtung Hotel gewandert. Es war ein schöner Ausflug, bei dem wir viel von Köln gesehen haben.  

Auf dem Plan stand, dass wir abends essen gehen. Als wir bereits unterwegs waren, haben wir eine Tischtennisplatte entdeckt. Also sind wir noch mal zurück gegangen und haben die Schläger geholt. Diese Gelegenheit wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Das Schild hat uns dann auch daran erinnert, dass wir jetzt unsere Waffen im Hotel lassen können. Aber nach 6 Uhr können wir uns ja wieder bewaffenen.Ich frage mich, wer das und wie er das vor allem kontrolliert.

Egal, wir haben Tischtennis gespielt. Und konnten es am nächsten Morgen, wie wir es gewohnt sind, nach einem Kaffee wieder tun. Am Abend sind wir ein wenig durch die Stadt gebummelt und haben nach einem geeigneten Restaurant gesucht.

Gelandet sind wir in einer Tapazbar. Was sich als eine sehr gute Entscheidung erwies. Die Bedienung war super und das Essen sehr lecker.

Was wir noch in Köln entdeckt haben? Das sind die grünen Sittische, die sich hier angesiedelt haben und sogar den Winter in Köln verbringen. Wenn man abends unter einem Schlafbaum der Sittische steht, kann man das aufgeregte und laute Gezwitscher vernehmen. Das ist schon toll, vor allem wenn man bedenkt, dass sich das wahrscheinlich durch entflogene und ausgesetzte Vögel entwickelt hat. Sie fühlen sich hier wohl und sind geblieben. Wir haben uns hier zwar auch sehr wohl gefühlt, aber wir radeln morgen weiter. Köln wird uns aber in guter Erinnerung bleiben.


Kommentare

  1. Saubere Sachen, Tischtennis, riesige Futtermengen, Sonnenschein🤗 und hoffentlich ein weiches Bett

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